Großangelegte Katastrophenschutzübung im Landkreis Gießen

18.09.2017 19:13

Großangelegte Katastrophenschutzübung im Landkreis Gießen am Samstag, 30. September

Viele Einsatzfahrzeuge unterwegs – Hubschrauber im Einsatz –Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen möglich

Im Landkreis Gießen findet am Samstag, 30. September, eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt.

„Diese Katastrophenschutzübung wird die größte, die wir im Landkreis Gießen jemals durchgeführt haben, erklärt Landrätin Anita Schneider. Beinahe 1000 Einsatzkräfte und rund 100 Fahrzeuge von Feuerwehr, Sanitäts- und Betreuungsdienst, Technischen Hilfswerk, Polizei und Hessenforst, auch aus benachbarten Landkreisen, nehmen an der Übung teil. Ziel ist es, die Katastrophenschutzeinheiten auf den Schutz der Bevölkerung bei großflächigen Schadensereignissen vorzubereiten. Trainiert wird insbesondere die Zusammenarbeit und Koordinierung verschiedener Einsatzkräfte. Aber es geht auch um das richtige taktische Verhalten der Einsatzkräfte vor Ort und die Kommunikation mit dem Katastrophenschutzstab.

Das Thema „Waldbrand“ der Übung „PAN 2017“ ist aktueller denn je. Aufgrund immer höher steigender Temperaturen und über weite Strecken lange Trockenheit steigt die Gefahr von Waldbränden. Katastrophen wie in südlichen Ländern sind aufgrund des hier anzutreffenden Baumbestandes zwar nicht zu befürchten, trotzdem werden durch Waldbrände auch hierzulande jährlich große Schäden verursacht.

An unterschiedlichen Einsatzstellen werden am 30. September
ab 8 Uhr die fast 1000 Kräfte von Feuerwehr, Sanitäts- und Betreuungsdienst, Technischen Hilfswerk, Polizei und Hessenforst die „Waldbrände“ bekämpfen. Dazu werden auch Rauchkörper eingesetzt, die den anrückenden Einsatzkräften ein möglichst realitätsnahes Bild von der Einsatzstelle vermitteln sollen.

Um die zeitlichen Abläufe für die Anfahrt der Katastrophenschutzeinheiten unter realistischen Bedingungen zu testen, werden die Einsatzkräfte alarmiert und fahren dann mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle. An verschiedenen Stellen werden außerdem Hubschrauber eingesetzt. Im Zuge der Übung kann es daher zu Straßensperrungen, Verkehrsbehinderungen und zeitweiser Lärmbelästigung kommen. Die Bevölkerung wird dafür um Verständnis gebeten.

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