Sirenenüberprüfung

28.06.2014 15:55

Sirenen heulen eine Minute lang

In Obbornhofen am Dienstag.
Sirenenanlagen zur Warnung der Bevölkerung werden von 1. bis 3. Juli in allen Stadt- und Gemeindeteilen geprüft

Der Warnton „Bevölkerungswarnung“ heult eine Minute lang und signalisiert der Bevölkerung eine ernste Gefahr. Damit dies auch dauerhaft funktioniert, werden die Sirenenanlagen regelmäßig überprüft. In der kommenden Woche werden von Dienstag bis Donnerstag, 1. bis 3. Juli, alle Sirenenanlagen zur Warnung der Bevölkerung im Landkreis Gießen überprüft.

Am Dienstag, 1. Juli, findet die Überprüfung zwischen 17 und 20 Uhr in allen Orts- bzw. Stadtteilen von Allendorf/Lumda, Gießen, Biebertal, Buseck, Fernwald, Heuchelheim, Grünberg und Hungen statt. Zur selben Zeit werden die Sirenen am Mittwoch in den Kommunen Langgöns, Laubach, Lich, Linden, Lollar und Pohlheim getestet und am Donnerstag in allen Ortsteilen der Rabenau, Reiskirchen, Staufenberg und Wettenberg, ebenfalls zwischen 17 und 20 Uhr.

„Bei drohenden Gefahren oder nach Eintritt eines Schadenereignisses – insbesondere nach Freisetzung von Gefahrstoffen – kommt einer schnellen Warnung der Bevölkerung große, oft lebenswichtige Bedeutung zu“, erklärt Kreisbrandinspektor Mario Binsch den Hintergrund für die anstehenden Überprüfungen. Das akustische Zeichen warnt im Ernstfall die Bevölkerung. Alle Bürger sollten in solch einem Fall geschlossene Gebäude aufsuchen, Fenster und Türen geschlossen halten, Klima- und Lüftungsanlagen abschalten und unbedingt das Radiogerät einschalten und auf Durchsagen achten.

„Rufen Sie Ihre Kinder ins Haus – unter Aufsicht können Kinder nicht durch Unwissenheit falsch reagieren. Informieren Sie Ihre Nachbarn und Straßenpassanten über die Durchsagen. Helfen Sie älteren und behinderten Menschen“, heißt es in einem Hinweisblatt der Kreisverwaltung, die für den Katastrophenschutz im Landkreis Gießen verantwortlich ist. Im Ernstfall wird die Katastrophenschutzbehörde weitere Anweisungen geben, denen unbedingt Folge zu leisten ist.

Für die Angehörigen des Katastrophenschutzes, also Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten, Stabsmitglieder, Feuerwehrleute und anderen, bedeutet das Signal, dass Sie sich unverzüglich zu Ihren Einheiten zu begeben haben (Feuerwehrhaus, Stabsraum, etc.). Weil Hilfskräfte auf freie Telefonleitungen, besonders Handynetze, angewiesen sind, sollten im Schadensfall nur dringend notwendige Telefonate und diese möglichst kurz geführt werden. Aus demselben Grund sollten alle Nicht-Betroffenen einem möglichen Schadensgebiet fernbleiben, denn schnelle Hilfe braucht freie Wege.

weiter Infos  zum Thema Alarmierung und Bevölkerungswarnung hier: Alarmierung

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