Rettungshunde

01.05.2016 20:01

Am letzten Samstag fand bereits zum zweiten Mal ein gemeinsames Training der Rettungshundestaffel des DRK Gießen mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr Obbornhofen statt. Austragungsort war diesmal das Gelände rund um den Barbarasee (Sachsensee). Nach einer kurzen Begrüßung im Feuerwehrhaus ging es mit den 6 Hundeführern und 8 Hunden zum See. Dort durften sich die Kinder zwischen den Bäumen und Büschen verstecken und wurden von den Hunden gesucht und gefunden. Anfangs waren alle sehr aufgeregt, doch die anfängliche Scheu war schnell überwunden, nachdem die ersten Leckerlies verfüttert und Streicheleinheiten verteilt waren. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Hunde die auf Bäumen und hinter Büschen versteckten Kinder fanden. Dabei stellt das Suchen von Kindern eine besondere Herausforderung für die Hunde dar. Kinder vor der Pubertät riechen anders als Erwachsene und um diesen speziellen Geruch kennenzulernen ist es für die Hunde besondes wichtig, die Suchübungen auch mit Kindern durchzuführen. Während die Kinder ihren Spaß hatten, fand unter den erwachsenen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungshundestaffel ein reger Austausch darüber statt, wie eine Zusammenarbeit im Ernstfall aussehen würde. Dabei gilt es, die Ortskenntnisse der Feuerwehrleute, die Fachkenntnisse der Hundeführer und den Geruchssinn der Hunde optimal zu kombinieren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann mit den Erwachsenen erneut zum See. Dort wurde unter anderem getestet, wie die Hunde reagieren, wenn sich das "Opfer" im Wasser oder gar auf einem Baum im Wasser befindet. Jetzt wurden die Opfer in größerer Entfernung versteckt und zu guter Letzt kamen auch die beiden "Mantrailer" zum Einsatz, die gezielt die Spur der Vermissten aufnahmen, nachdem sie an einem persönlichen Gegenstand gerochen hatten. So erhielten die Feuerwehrleute interessante Einblicke in die Arbeit der Rettungshundestaffel, die beim anschließenden Kaffee & Kuchen im Feuerwehrhaus noch reichlich diskutiert wurden.

Zurück